Slowenisch in Kärnten, Sorbisch in Deutschland, Friulanisch in Italien, Ungarisch in Slowenien, Kaschubisch in Polen – Wie gelingt Bildung in anerkannten Minderheitensprachen? Welche Modelle und Methoden bewähren sich im Unterricht, und was brauchen Lehrpersonen und Sprachgemeinschaften dafür?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der internationale FOSTERLANG Konferenz “Models and Methodologies for Minoritised Languages in Education”, die am 16. und 17. Oktober 2026 an der Pädagogischen Hochschule Kärnten stattfindet, und Schulpraxis, Forschung, Bildungsverwaltung und Minderheitenorganisationen zusammen bringt.
Erfahrungen aus Katalonien und dem spanischen Baskenland treffen auf die Situation von Minderheitensprachen in Österreich, Slowenien, Italien, Polen, Deutschland und Großbritannien. Ein Panel öffnet den Blick für globale Vergleiche. Keynotes, Diskussionen und ein partizipativer Workshop thematisieren die Steuerung und Selbstorganisation von Minderheitensprachen, die Unterrichtspraxis und die europäischen Rahmenbedingungen minderheitensprachlicher Bildung. Auch Kärnten/ Koroška ist bewusst als Tagungsort gewählt, da es über ein langjähriges zweisprachiges Schulwesen mit Stärken, aber auch Schwächen verfügt. Diese Erfahrungen und offenen Fragen fließen in den internationalen Austausch ein.
Konferenzsprache ist Englisch. Diskussionsbeiträge auf Slowenisch, Deutsch und in anderen Sprachen sind ausdrücklich willkommen, ganz im Sinne des Themas.
Die Tagung ist kostenlos, Anmeldung ist erforderlich.
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Anmeldung für Lehrkräfte zum Bundesseminar “Minority languages in European education systems” bitte per Mail Sabine Hanze (sabine.hanze@phk.ac.at)
