Online-Veranstaltungsreihe: Volksgruppen im Nationalsozialismus

In einer dreiteiligen hybriden Fortbildungsreihe für Lehrpersonen werden die Schicksale der sechs österreichischen Volksgruppen während der NS-Zeit und in der Nachkriegszeit ins Zentrum gestellt. Im Fokus stehen dabei nicht nur die Mechanismen von Ausgrenzung, Unterdrückung und ethnischer Homogenisierung, sondern auch der teils langsame und schwierige Weg zu rechtlichen Schutzmaßnahmen für die Volksgruppen nach 1945.
Anlässlich des 50. Jahrestages des Beschlusses des Volksgruppengesetzes und mit dem Ziel, das Wissen über österreichische Volksgruppen und deren Rechte insbesondere bei Schülerinnen und Schülern zu steigern, lädt die Pädagogische Hochschule Kärnten in Zusammenarbeit mit ERINNERN:AT und der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland dazu ein, fundierte Einblicke in die Geschichte der rom:nja und sinti:ze, der Burgenlandkroat:innen, Kärntner Slowen:innen, Tschech:innen, Slowak:innen und Ungar:innen zu erhalten – und zu lernen, wie diese Themen sensibel und altersgerecht im Unterricht vermittelt werden können.

Termine:
1/3 – Rom:nja und Sinti:ze: 30.09.2026; 17.00 - 20.00. Vortragende: Manuela Horvath, Jennifer Barton
2/3 – Burgenlandkroat:innen & Kärntner Slowen:innen: 14.10.2026; 17.00 - 20.00, Vortragende: Michael Schreiber & Daniel Wutti
3/3 – Tschech:innen, Slowak:innen & Ungar:innen: 21.10.2026; 17:00 - 20:00, Vortragende: Karl Brousek & Gerhard Baumgartner
(Die Veranstaltungen sind separat buch- und besuchbar.)

Ort:
Online/Zoom.
Anmeldungen für Lehrpersonen bundesweit möglich unter: https://service.phk.ac.at/fortbildungskatalog mit den LV-Nummern E3BWMSX005, E3BWMSX006 und E3BWMSX007 oder unter aljaz.pestotnik@phk.ac.at