Am 22. September 2026 fand - im Anschluss an die interne Eröffnungskonferenz - der diesjährige Tag der Lehre an der Pädagogischen Hochschule Kärnten statt. Im Zentrum stand die Frage, wie systematisch erhobene Evidenzen gezielt zur Weiterentwicklung von Schul- und Unterrichtsqualität in Österreich genutzt werden können.
Die Veranstaltung richtete sich an PH-Lehrende sowie Schulentwicklungsberater:innen, als Expert:innen für den Workshop konnten Vertreter:innen des Instituts des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) gewonnen werden: Robert Klinglmair, ehemaliger Bildungsdirektor von Kärnten und heutiger Direktor des IQS, gestaltete die Tagung gemeinsam mit zwei Kolleg:innen.
Fundierter Input, praxisnahe Datenanalyse und angeregte Diskussionen
Nach einer Einführung in aktuelle Evidenzen zu Qualität, Lernergebnissen und den Voraussetzungen für lernförderlichen Unterricht erhielten die Teilnehmenden einen fundierten Einblick in ausgewählte Datenquellen des Bundesministeriums sowie des IQS. In der anschließenden Kleingruppenphase ging es an die konkrete Reflexion: Die Lehrenden waren angehalten, die Datenquellen im Hinblick auf konkrete Fragestellungen zu interpretierten und die Erkenntnisse mit dem bestehenden Wissen an der PH Kärnten zu verknüpften. Besonderes Augenmerk lag dabei auf einer offenen Haltung gegenüber neuen Perspektiven, die sich aus den Daten eröffnen sowie der Fokus auf die systematisch erhobene Evidenz statt auf reinen ‘Anekdoten’.
In den Gruppen wurde äußerst lebhaft über die Datenlage diskutiert, mit teils überraschenden Erkenntnissen über die eigenen Schlussfolgerungen. Der Austausch im Plenum und eine gemeinsame Verabschiedung schlossen den intensiven Arbeitstag ab. Insgesamt war der Tag der Lehre eine wertvolle Bereicherung für das Lehrpersonal und lieferte wichtige Impulse für die datengestützte Qualitätsentwicklung.
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Fotokennung: PHK/ Obmann
