Jugendliche Lebenswelten im Fokus

“Jugend gestaltet: Entwicklungen, Erwartungen und Realitäten” – unter diesem Titel stand die 3. Österreichische Jugendforschungstagung, die vom Österreichischen Netzwerk Jugendforschung und der USTP | University of Applied Sciences St.Pölten veranstaltet wurde. Vom 16. bis 18. September 2026 kamen Forscher:innen am Campus St. Pölten zusammen, um sich über aktuelle Forschungsperspektiven und gesellschaftliche Fragestellungen rund um junge Menschen auszutauschen. Auch die Pädagogische Hochschule Kärnten war mit Beiträgen zur Jugendstudie „Lebenswelten 2025“ vertreten.

Astrid Mairitsch und Daniel Wutti vom Institut für Geisteswissenschaften und kulturelle Bildung präsentierten gemeinsam mit ihren Forschungskolleginnen Jasmin Mersits-Linzer (PH Burgenland), Katharina Meusburger (PH Vorarlberg) und Helga Grössing (Pädagogische Hochschule Wien) aktuelle Ergebnisse und Perspektiven aus der Jugendforschung.

Im Panel „Vielfalt und soziale Ungleichheit“ standen unter anderem die Wahrnehmung gesellschaftlicher Diversität, Sprachenvielfalt und soziale Gerechtigkeit im Mittelpunkt. Auch Fragen zu sozialer Ungleichheit, sprachlicher Vielfalt und Diskriminierung wurden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Die Tagung bot darüber hinaus Raum für den Austausch zwischen Forschung, Praxis, Jugendpolitik und Jugendlichen. Ziel war es, die österreichische Jugendforschung sichtbar zu machen, bestehende Netzwerke zu stärken und gemeinsame Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln.

Für die PH Kärnten war die Tagung eine wertvolle Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse einzubringen, sich mit Kolleg:innen aus ganz Österreich zu vernetzen und gemeinsam über die Lebenswelten junger Menschen und deren Bedeutung für Bildung und Gesellschaft zu diskutieren.

 

Fotokennung: PHK/ Mairitsch