32 Teams aus Kärntens MINT-Mittelschulen präsentierten bei der diesjährigen MINT-Messe im Lakeside Park ihre Ideen, Forschungsprojekte und Prototypen. Die Veranstaltung, organisiert vom Verbundmodell Praxismittelschule der Pädagogischen Hochschule Kärnten gemeinsam mit „BIKO mach MINT“, machte eindrucksvoll sichtbar, mit wie viel Kreativität, Neugier und Innovationskraft junge Menschen an Zukunftsfragen arbeiten. Die Messe fand am 18. Mai 2026 im Educational Lab des Lakeside Parks statt.
Bereits die Eröffnung machte deutlich, worum es bei der MINT-Messe geht: junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern - und ihnen gleichzeitig zu zeigen, dass sie die Zukunft aktiv mitgestalten können. Organisator Martin Krenn sowie Unterstützer:innen und Partner:innen betonten in ihren Begrüßungsworten die enorme Bedeutung von MINT-Bildung für Gesellschaft, Wirtschaft und Innovation. Die Messe zeige jedes Jahr aufs Neue, wie viel Potenzial in Kärntens Schüler:innen steckt. Besonders hervorgehoben wurde aber auch das Engagement der Lehrer:innen, ohne deren Einsatz viele dieser Projekte gar nicht erst möglich wären.
Die Bandbreite der präsentierten Projekte war beeindruckend: Von smarter Mülltrennung über selbstreinigende Fenster, smarte Hundefütterung oder künstliche Krampushörner bis hin zu Themen wie Recycling, Stadtentwicklung, Landwirtschaft der Zukunft, Entsalzung von Salzwasser oder der Untersuchung von Zucker in Lebensmitteln reichten die Ideen der Jugendlichen. Auch Projekte zu Lungenfunktion, Wassertransport in Pflanzen, Wurmreaktoren für Kompost, Naturfischreusen oder selbstbewässernden Systemen zeigten, wie praxisnah und kreativ die Schüler:innen an wissenschaftliche Fragestellungen herangehen.
Gerade das offene Format der Messe machte den besonderen Charakter der Veranstaltung aus: Die Teams präsentierten ihre Arbeiten direkt an ihren Messetischen und standen Besucher:innen, der Jury und natürlich anderen Schüler:innen persönlich für Fragen und Diskussionen zur Verfügung. Dabei wurde deutlich, dass die Jugendlichen oft selbst überrascht sind, welche Themen sie wirklich begeistern, sobald sie die Möglichkeit bekommen, eigenständig zu forschen und Lösungen zu entwickeln.
Neben der Ausstellung bot die MINT-Messe auch Führungen für Schüler:innen sowie Einblicke in Unternehmen und Zukunftsberufe. Vertreter:innen aus Wirtschaft und Industrie nutzten die Gelegenheit, mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Nicht zuletzt deshalb, weil viele Unternehmen schon heute einen Blick auf jene Talente werfen, die künftig die Arbeitswelt mitgestalten werden.
Am Ende des Tages blieb vor allem eine Botschaft: Wer neugierig bleibt, Fragen stellt und bereit ist, neue Wege zu denken, hat bereits gewonnen. Denn MINT bedeutet weit mehr als Computer und Technik: Es bedeutet, Ideen weiterzuentwickeln, Probleme zu lösen und Zukunft aktiv zu gestalten.
Fotokennung: PHK/ Obmann
