Eine hohe Qualität in in der frühkindlichen Bildung ist nicht nur für das aktuelle Wohlbefinden in den ersten Lebensjahren der Kinder wichtig, sondern hat auch langfristige Auswirkungen auf ihre Entwicklung, ihre Bildungschancen und ihre Gesundheit. Stimmt die pädagogische Qualität in Kindertagesstätten und Kindergärten, dann sind zudem die Familien entlastet und gut begleitet.
Um mit den damit einhergehenden komplexen Anforderungen an elementare Bildungseinrichtungen professionell umzugehen, braucht es fundiertes fachliches Wissen und pädagogische Handlungskompetenzen. Unser Arbeitsbereich widmet sich in Forschung, Aus- und Weiterbildung der Professionalisierung der Elementarpädagogik.
Darüber hinaus gilt unsere Aufmerksamkeit dem Übergang vom Kindergarten in die Volksschule und der Gestaltung der interprofessionellen Kooperation zwischen diesen beiden Institutionen. Dabei geht es auch um den Aufbau von Wissen über frühkindliche Bildung und von elementarpädagogischen Kompetenzen der Interaktionsgestaltung und Spielpädagogik, die auch für den Bereich der Primarstufe einen wichtigen Beitrag zu einer zeitgemäßen Gestaltung von Unterricht leisten.
Allen Kindern in elementaren Bildungseinrichtungen und Volksschulen möglichst positive Lern- und Entwicklungsräume zu sichern, ist Ziel unserer Forschungs-, Lehr- und Kooperationstätigkeiten.
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte:
- Professionalisierung und Qualitätsentwicklung in der Elementarpädagogik
- Bindungstheorie (inkl. bindungsgeleitete Interventionen nach Henri Julius)
- Entwicklungspsychologie und frühkindliche Bildungsprozesse
- Pädagogik des Spiels
- Transition und interprofessionelle Kooperation
- Zusammenarbeit mit Familien in Bildungseinrichtungen
“Atome spalten ist ein Kinderspiel, verglichen mit einem Kinderspiel.”
Albert Einstein
Mitarbeiter:innen des fachlichen Arbeitsbereichs:
Prof.in Mag.a Elisabeth Nuart, BA
Prof.in Mag.a Dr.in Sabine Strauß
Prof.in Mag.a Dr.in Maria Eder-Eichberger
Prof.in Mag.a Sigrid Jernej, MSc
Mag.a Sabine Müller
Aktuelles aus dem Arbeitsbereich
Aus-, Fort- und Weiterbildung im Bereich Elementarpädagogik
Aus-, Fort- und Weiterbildungen an einer Hochschule bieten aktuelles wissenschaftlich fundiertes Wissen aus verschiedenen Disziplinen wie Erziehungs- und Bildungswissenschaft, Psychologie und Soziologie an. Dies befähigt Pädagog:innen, Entwicklungsprozesse von Kindern fundiert zu verstehen und darauf basierend Bildung und Betreuung in den ersten Lebensjahren professionell zu gestalten.
Die akademische Lehre schult die Reflexions- und Analysefähigkeit, wodurch Elementarpädagog:innen ihre eigene Praxis kritisch hinterfragen und kontinuierlich verbessern können. Dies ist essenziell für die pädagogische Arbeit und die Weiterentwicklung des eigenen beruflichen Handelns.
Ein aktuelles Professionsverständnis beinhaltet die stetige Fort- und Weiterbildung und Sicherung der Qualität der frühkindlichen Bildung. Die Pädagogische Hochschule Kärnten bietet hier unterschiedliche Möglichkeiten sich in Themenbereiche zu vertiefen und sich beruflich weiter zu qualifizieren.
Eine akademische Ausbildung trägt insgesamt zur Professionalisierung des Berufsfeldes bei. Sie schafft ein anerkanntes Berufsbild mit klar definierten Qualifikationsstandards, was auch zu einer besseren gesellschaftlichen Anerkennung und Wertschätzung des Berufes führt.
