HORIZON-CL2-2024-HERITAGE-01-05

Fostering Linguistic Capital: A Roadmap for Reversing the Diversity Crisis and Activating Societal Benefits in Europe

Das Forschungsprojekt FOSTERLANG besitzt hohe gesellschaftliche Relevanz, da es die Anerkennung und Nutzung des sprachlichen und humanen Kapitals von Sprecher:innen von Minderheiten- und Migrantensprachen fördert, soziale Teilhabe und Chancengerechtigkeit stärkt und damit zur kulturellen Vielfalt, Innovation und Kohäsion in Europa beiträgt. 

Kontaktperson für weiterführende Informationen: Daniel Wutti.


Sparkling Science 2.0

Researching and Transforming

Das Forschungsprojekt trägt zur Weiterentwicklung frühkindlicher Bildung in mehrsprachigen Kontexten bei, die Chancengerechtigkeit beim Spracherwerb fördert und Elementarpädagog:innen darin unterstützt, das sprachliche Potenzial aller Kinder in einer zunehmend multilingualen Gesellschaft zu stärken. 

Kontaktpersonen für weiterführende Informationen: Jennifer Kresitschnig & Magdalena Angerer-Pitschko.


Erstellung einer Referenzgrammatik am Beispiel der friaulischen Sprache für den didaktischen Gebrauch der Minderheitensprache 

Das Forschungsprojekt schafft durch die Entwicklung einer wissenschaftlich fundierten Referenzgrammatik der friaulischen Sprache die Grundlage für den didaktischen Einsatz weiterer Minderheitensprachen und leistet damit exemplarisch einen Beitrag zur Förderung sprachlicher Vielfalt im Kontext europäischer Minderheitensprachen im Bildungsbereich. 

Kontaktperson für weiterführende Informationen: Franco Finco.


CERV Project 101195740

RE4 Healing: Crossborder Rememberance, Reconnection, Restoring and Healing (CERV)

Das Forschungsprojekt ist von großer gesellschaftlicher Relevanz, da es durch die Aufarbeitung kollektiver Traumata und die Förderung eines Dialogs der Versöhnung in den slowenisch-italienischen und slowenisch-österreichischen Grenzgebieten zur Stärkung demokratischer Werte, zur Überwindung nationalistischer Narrative und zum friedlichen Zusammenleben in einem geeinten Europa beiträgt. 

Kontaktperson für weiterführende Informationen: Daniel Wutti.

 

Erfassung und Analyse von Faktoren, die sich auf die (individuellen) sprachlichen Fertigkeiten (den Spracherwerb) der Schüler:innen in der Primarstufenausbildung des Minderheitenschulwesens in Kärnten/Koroška auswirken 

Die gesellschaftliche Relevanz des Forschungsprojekts liegt in einem vertiefenden Verständnis für den Sprachgebrauch, die Mehrsprachigkeitsentwicklung und die emotionale Bedeutung von Sprache bei bilingualen und multilingualen Jugendlichen in Kärnten/Koroška. Es schafft damit wichtige Impulse für eine inklusive, identitätsstärkende und sprachbewusste Bildungsarbeit auf regionaler Ebene. 

Kontaktpersonen für weiterführende Informationen: Sabine Buchwald & Daniel Wutti & Eva Hartmann.


Lebenswelten 2025

Werthaltungen junger Menschen in Österreich

Die Jugendstudie hat hohe gesellschaftliche Relevanz, da sie ein aktuelles, repräsentatives Bild der Einstellungen, Werte und Zukunftsperspektiven junger Menschen in Österreich liefert und damit eine wissenschaftlich fundierte Grundlage für Bildungs-, Jugend- und Sozialpolitik sowie für pädagogisches Handeln schafft. Der forschende Schwerpunkt der PHK liegt dabei im Bereich Mehrsprachigkeit und Identität. 

Kontaktpersonen für weiterführende Informationen: Daniel Wutti & Astrid Mairitsch.


Von der bilingualen Schule zur multilingualen Schule – Zur Heterogenität und Diversität im Minderheitenschulwesen Kärnten/Koroška

Das Dissertationsprojekt ist für die regionale Sprachlandschaft wichtig, da es neue Perspektiven auf Mehrsprachigkeit und Zugehörigkeit im Kärntner Minderheitenschulwesen eröffnet, zur Revitalisierung der slowenischen Sprache beiträgt und wissenschaftliche Grundlagen für eine zeitgemäße, inklusive und transkulturell orientierte Bildungsarbeit in mehrsprachigen Regionen schafft. 

Kontaktperson für weiterführende Informationen: Eva Hartmann.


Lokale Varietäten und Hochdeutsch im Schulunterricht der deutschen Sprachinseln in der Region Friaul-Julisch Venetien

Das Forschungsprojekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung, Förderung und schulischen Integration bedrohter deutscher Minderheitensprachen in Friaul-Julisch Venetien und stärkt damit den kulturellen Pluralismus sowie das Bewusstsein für sprachliche Vielfalt und regionale Identität in Europa.

Kontaktperson für weiterführende Informationen: Franco Finco.