Rückblick auf den Österreichischen Schulleitungskongress 2026  | 16.04.2026

Wie sieht die Zukunft der Schulleitung aus und welche Kompetenzen sind im Bildungsalltag von morgen unverzichtbar? Karin Sonnleitner und Sarah-Maria Rotschnig von der Pädagogischen Hochschule Kärnten präsentierten am diesjährigen Österreichischen Schulleitungskongress (ÖSLK) aktuelle Forschungsergebnisse und diskutierten mit Expert:innen über neue Wege der Qualifizierung und Weiterbildung.
 

Österreichischer Schulleitungskongress in Wien

Am 16. April versammelten sich schulische Führungskräfte und Schulleitungen aus ganz Österreich zum diesjährigen Schulleitungskongress - der größten Fachveranstaltung dieser Art in Österreich. Neben dem persönlichen Austausch und Vernetzung unter Kolleg:innen, boten die zahlreichen Vorträge und Workshops von renommierten Expert:innen auch jede Menge Impulse und Ideen für die erfolgreiche Gestaltung von Schulen. Auch 2026 war das Programm geprägt von unterschiedlichsten Themen aus dem Schulleitungsalltag, z.B. die Autonomie von Schulen, Schlüsselkompetenzen der Zukunft, Digitalisierung und KI, klimabewusstes Schulessen, Struktur und unternehmerisches Denken als Erfolgsfaktor, oder die Potentialentfaltung im digitalen Zeitalter. Dazu kamen Diskussionen über aktuelle Herausforderungen und inspirierende Praxisbeispiele von Schulen und Initiativen, die neue Perspektiven aufzeigen und zur Weiterentwicklung anregen.

Die Pädagogische Hochschule Kärnten war dabei mittendrin: Karin Sonnleitner und Sarah-Maria Rotschnig vom Institut für Schulentwicklung und Leadership gestalteten den Diskurs über die Zukunft der Schulleitung aktiv mit.
 

Professionalisierung von Schulleitungen: Dialog und Ausblick

Die Anforderungen an Schulleitungen haben sich in den letzten Jahren massiv gewandelt. Was früher primär Verwaltungsarbeit war, ist heute ein hochkomplexes Feld aus Leadership, Schulentwicklung und digitaler Transformation. Unter dem Titel „Professionalisierung von Schulleitungen – quo vadis?“ beleuchteten Karin Sonnleitner und Sarah-Maria Rotschnig  die dynamischen Anforderungen an moderne Schulführung und gaben Einblicke in den aktuellen Forschungsstand zur Professionalisierung. Im Fokus standen dabei vor allem das Angebot an Fort- und Weiterbildungsformaten – und wie man deren Qualität sichert. Nicht zuletzt wurde mit den Kongressteilnehmer:innen im direkten Dialog über die Bedürfnisse aus der Schulpraxis diskutiert.  

Dieser Beitrag setzt ein klares Zeichen in der nationalen Bildungslandschaft und unterstreicht gleichzeitig die wichtige Rolle der Pädagogischen Hochschule in der Begleitung und Professionalisierung von Führungskräften im Bildungsbereich.
 

Fotokennung: PHK/Sonnleitner