Unser fachlicher Arbeitsbereich verbindet engagierte und praxisnahe Lehre mit aktueller Forschung im Bereich Deutsch. Entwickeln Sie Ihre Kompetenz, Deutschunterricht innovativ zu planen und zu gestalten. Stärken Sie Eigenkompetenz in der deutschen Sprache – für den Erfolg im Unterricht und darüber hinaus – und entdecken Sie Begeisterung für das literar- und medienästhetische Lernen!
Im Fachbereich Deutsch steht die Sprache im Mittelpunkt – als Schlüssel zu Bildung, Teilhabe und kulturellem Verständnis. Wir beschäftigen uns mit der Planung und Gestaltung innovativen Deutschunterrichts, der Theorie und Praxis auf inspirierende Weise verbindet.
Unsere Schwerpunkte liegen in der Reflexion von Lehr- und Lernprozessen rund um den Erwerb der deutschen (Schrift-)Sprache und in der Schaffung optimaler Rahmenbedingungen für erfolgreichen Unterricht – von pädagogischer Diagnostik bis zur gezielten Förderung zentraler Sprachkompetenzen. Besonderes Augenmerk gilt dem diversitätssensiblen Umgang mit Deutsch als Erst- und Zweitsprache. Wir unterstützen die Professionalisierung von Lehrpersonen in diesem Bereich und setzen uns für ein erweitertes Verständnis von Literalität ein – weit über reine Schriftkompetenz hinaus.
Zudem begleiten wir Schulen bei der Umsetzung bildungspolitischer Vorhaben, fördern den Aufbau einer lebendigen Lesekultur und die Integration digitaler Medien in den Deutschunterricht. In der Hochschullernwerkstatt Deutsch können Studierende eigene Unterrichtsideen erproben, reflektieren und weiterentwickeln – ein praxisnaher Raum für professionelle Weiterentwicklung.
Lesesymposium 2026
Worte wandern – Lesewelten zwischen Analog und Digital

Lesen befindet sich im Wandel. Die Grenzen zwischen analoger und digitaler Welt lösen sich zunehmend auf: Worte begegnen uns nicht mehr nur im Buch, sondern auch auf Bildschirmen, in Feeds, Chats und Apps. Texte wandern von Medium zu Medium – und mit ihnen verändern sich unsere Leseerfahrungen.
Während früher das vertiefte Lesen gedruckter Seiten im Mittelpunkt stand, prägen heute fragmentiertes Lesen und schnelles Scrollen unseren Alltag. Damit entstehen neue Formen der Textwahrnehmung, aber auch neue Fragen: Wie bleiben Konzentration und Tiefe erhalten? Welche Chancen bieten digitale Medien für Leseförderung, Lernen und Teilhabe? Besonders für Kinder und Jugendliche eröffnen sich vielfältige Zugänge zur Welt der Worte. Doch wie lässt sich digitale Neugier mit der Freude am Buch verbinden?
Das Lesesymposium 2026 widmet sich genau diesen Fragen. Forschende, Lehrende und Praktiker:innen diskutieren das Zusammenspiel von analogem und digitalem Lesen, beleuchten Chancen und Herausforderungen und zeigen innovative Wege der Leseförderung auf.
Entdecken Sie mit uns neue Perspektiven auf das Lesen – zwischen Papier und Pixel.
So vertraut und doch so fremd?
(Neue) Perspektiven auf das Deutsche in Sprache, Literatur und Unterricht



An Resonanzpädagogischen Lernumgebungen teilhaben (ResoLut)
ErasmusPlus-Projekt in Kooperation mit der PH Karlsruhe, der LMU München und der Akademia w Nisie (Neisse, Polen)

Kurz- und langfristige Effekte einer Schulung der Phonologischen Bewusstheit unter besonderer Berücksichtigung der Artikulatorischen Bewusstheit auf den (Recht-)Schreiberwerb
Eine Längsschnittstudie

Aufgabenarrangements im Fach Deutsch
Veränderungen fachdidaktischer Vorstellungen von Studierenden durch die kooperative Entwicklung von Aufgabenarrangements
Projektleitung: Monika Raffelsberger-Raup, Christine Prochazka
Laufzeit: September 2025 – Februar 2028
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Monika Raffelsberger-Raup und Christine Prochazka

Sie möchten Ihre Bachelor- oder Masterarbeit in einem unserer Themenbereich verfassen?
Wir betreuen Abschlussarbeiten zu folgenden Schwerpunkten: Embodied Learning – Lernen durch den Körper, Artikulatorische Bewusstheit, Phonologische Bewusstheit, Schriftspracherwerb, Erstlesen und-schreiben, Leseförderung und -didaktik, (Recht)Schreiben, Sprachbetrachtung, Schreib-, Literatur- und Mediendidaktik, Literarisches und Ästhetisches Lernen.
Informieren Sie sich über die Richtlinien der PHK zum Verfassen wissenschaftlicher Abschlussarbeiten und wenden Sie sich an unser fachliches Arbeitsteam – wir unterstützen Sie gerne bei der Planung und Umsetzung.

AG Primar- und Elementarstufe (PRIMEL)
Die AG-Primel hat sich zum Ziel gesetzt,
die Deutschdidaktik als Disziplin und Handlungsfeld im Primar- und Elementarbereich zu positionieren und zu stärken
den deutschdidaktischen Diskurs über Fächergrenzen und Schnittstellen hinweg im Bildungssystem zu fördern
eine kritische Auseinandersetzung mit aktueller fachdidaktischer Forschung und bildungspolitischen Rahmenbedingungen in Österreich zu schärfen
den überregionalen Austausch zu forcieren und Synergien zu nutzen
wissenschaftlichen Nachwuchs für den Primar- und Elementarbereich aufzubauen und zu fördern
sich mit weiteren Institutionen, Verbänden und Einrichtungen zu vernetzen


